Logisches Denken in Mathe – wichtig fürs Leben

 

Der Zauberwürfel als Symbol für eine logische Ordnung der Welt © Harald Wanetschka PIXELIO www.pixelio.de

Immer und immer wieder fragen sich Schülerinnen und Schüler speziell bei Stoffgebieten im Fach Mathe: „Warum, warum, warum nur! muss ich das lernen?! Das brauche ich doch nie, nie, nie mehr in meinem späteren Leben!“ Auf eine gewisse Weise kann man die Zornesfalten und Verzweiflungsmienen der Mathematik-lernen-Müssenden in der Schule verstehen. Terme, Gleichungen, Ableitungen, Prismen, Strahlensätze und, und, und werden einem nämlich, wenn man nicht Mathe, eine Natur- oder Ingenieurwissenschaft studieren möchte, sicherlich ein Leben lang nicht mehr vors Antlitz treten und eine geistige Marter verursachen. „Also doch umsonst alles gelernt!“, werden die Mathe-Hasser sogleich von sich geben. „Geahnt habe ich das ja schon immer“, setzen sich die Wutgedanken der Mathematik-Sinn-infrage-Steller fort. „Halt, halt, halt!“, muss man diesen aber sofort entgegenhalten. „Logisches Denken in Mathe – wichtig fürs Leben“ weiterlesen

Die Notwendigkeit eines Wortupdates für „Nachhilfe“

Das Wort Nachhilfe ist untrennbar mit Nachhilfe-Instituten verbunden © Karl-Heinz Laube PIXELIO www.pixelio.de

Wir Deutschen lieben den Pessimismus. Der Schwermut liegt uns irgendwie im Blut. Nicht durch Zufall haben wir daher hochpessimistische Philosophen wie Schopenhauer und Nietzsche hervorgebracht, die das Dasein als eine Schwere und nicht als eine Leichtigkeit ansahen. Bei uns ist immer das Wasser „halb leer anstatt halb voll“. Die germanische Eigentümlichkeit scheint die des Schwermuts zu sein. Alles ist eher dunkel statt hell. In nuce, im Kern, spiegelt sich diese Eigentümlichkeit unserer Nation in einem einzigen Wort wider – in dem Wort Nachhilfe. Das Wort Nachhilfe ist ja gerade in aller Munde. Schließlich steigt die Zahl an Nachhilfe in Anspruch nehmenden Schülerinnen und Schüler stetig. Eigentlich müsste es aber schon längst als das Unwort der Unwörter auserkoren worden sein und aus der dem alphabetischen Wortverzeichnis des Dudens entfernt worden sein (ich übertreibe hier natürlich, das ist ja auch eine Eigentümlichkeit der Deutschen, die mit dem ausgeprägten Pessimismus notwendigerweise zusammenhängt ;-)). „Die Notwendigkeit eines Wortupdates für „Nachhilfe““ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Einführung in ein LaTeX-Derivat, Teil 1

 

Eine Multiplikation an der Tafel © Dieter Schütz PIXELIO www.pixelio.de

Wenn man beabsichtigt einen Mathematik-Blog ins Leben zu rufen, dann sollte man sich hierbei vorab im Klaren sein: Mathe-Zeichen in HTML, dem Quellcode von Internetseiten, darzustellen geht nicht sooo leicht.  Um Mathematik-Zeichen so wiedergeben zu können, wie man sie in der Schule gelernt hat, ist nämlich noch eine zusätzliche Software vonnöten: und zwar LaTeX bzw. ein LaTeX-Derivat (eine Ableitung von LaTeX, was bei diesem Blog verwendet wurde). Die Software zu installieren, ist hierbei total unproblematisch. Der Syntax für die Mathematik-Zeichen, wie sie später in gewohnter Weise auf dem Bildschirm erscheinen sollen, jedoch schon. Denn hier muss man sich als Anfänger erst ein mal lange Zeit über reinfuchsen – und des Öfteren Internetseiten heranziehen, in denen der umfangreiche LaTeX-Syntax aufgelistet ist.

Da ich mittlerweile überaus fortgeschrittene LaTeX-Kenntnisse habe, möchte ich in einer Mathematik-Nachhilfe-Blog-Reihe kontinuierlich den notwendigen LaTeX-Syntax wiedergeben, um alle gängigen Mathe-Zeichen in der Schule auf seinem eigenen Blog ( 😉 ) darstellen zu können. „Mathematik-Nachhilfe: Einführung in ein LaTeX-Derivat, Teil 1“ weiterlesen

Mit dem Mathematik Nachhilfe Blog zu einem I-love-Mathe-Schüler werden

Kein 2. Fach in der Schule spaltet die Schüler so sehr in zwei Lager wie das Unterrichtsfach Mathematik. Denn entweder man zählt sich zu der I-love-Mathe-Gruppe oder man gehört zum Kreis der I-hate-Mathe-Schüler. Aber warum ist das so? Warum ist Mathe für die Einen blöd und für die Anderen nicht? Meiner Meinung nach liegt die Antwort hierfür nicht in der unterschiedlichen Intelligenz der Schüler begründet, sondern einzig und allein im Fach Mathematik selbst. Mathe ist nämlich vom Aufbau her wie die riesige in Ägypten stehende Cheops-Pyramide – jedoch auf den Kopf gestellt.

 

Mathematik in der Schule ist eine pyramidale Einheit

 

Mathematik in der Schule
Mathematik in der Schule

Deshalb zieht man auch immer das Bild einer umgekehrten Pyramide für die Menge des Lernstoffs heran, den man im Fach Mathematik gelernt hat und den man daher jederzeit wieder abrufen können sollte. Schließlich ist eine Pyramide, egal ob auf den Kopf gestellt oder nicht, eine Einheit! Konkret bedeutet das, dass man zum Beispiel in der 10. Klasse alles an Lernstoff im Fach Mathematik wieder abrufen können sollte, was man von der Klasse 1-9 darin gelernt hat. Und genau hier liegt das Problem! Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Schulfächern, in denen man jeweils einzelne sich nicht aufeinander beziehende Lernblöcke beherrschen muss, ist der Lernstoff im Fach Mathematik aufeinander aufbauend. Das heißt nichts anderes, dass man in Mathe stets alles Gelernte können sollte. Wenn man nun aber gerade einzelne Blöcke im Fach Mathematik aus durchlaufenen Klassen nicht richtig gelernt hat, dann wird man mit großer Sicherheit von Schuljahr zu Schuljahr stetig schlechte Noten in diesem Schulfach erhalten und ganz bestimmt eines sein: ein I-hate-Mathe-Schüler.

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