Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zum Umrechnen von Größen, Teil 3

„Size-Zero- oder Molli-Frauen“ sind zwei gemeine Bezeichnungen für Frauen – die unstrittig ein Gewichtsproblem haben.

Leichte Kost © Marianne J. PIXELIO www.pixelio.de

Eine erwachsene Frau, die Kleidung der „Größe Null“ (Size = Größe, Zero = Null) trägt, kann nämlich tatsächlich noch folgende Klamotten anziehen: alle 32iger Größen – in die aber nur normalerweise 12-jährige Mädchen hineinpassen. Daher kann man bei einer solch extrem schlanken Frau unstrittig sagen, dass sie ein Problem mit ihrem Gewicht hat. Schließlich ist solch eine Frau definitiv zu dünn. Umgekehrt ist eine Frau, die nur Übergrößen ab 46 aufwärts tragen kann, unstrittig bestimmt eines, nämlich zu dick. Denn damit man diese Größen überhaupt tragen kann, muss man schon außerordentlich viel an Gewicht besitzen – ansonsten „versinkt“ man wortwörtlich in diesen Klamotten.

Üppige Zwischenmahlzeit © Benjamin Thorn PIXELIO www.pixelio.de

Hauptsächlich ist bei Frauen wie übrigens auch bei Männern, die zu dünn oder zu dick sind, die Ursache eine Essstörung. Denn magersüchtige Menschen essen zu wenig und dickleibige zu viel. Egal aber, ob zu dick oder zu dünn – die Person wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wohl „in ihrer Haut“ fühlen. Menschen mit Normalgewicht neigen nämlich dazu gewissermaßen mit dem Finger auf andersgewichtige Menschen zu zeigen – was natürlich alles andere als in Ordnung ist. Schließlich liegt es immer noch in der Freiheit und dem Recht jedes einzelnen Menschen, wie viel er isst – und das sollte jeder, ohne sich darüber lustig zu machen, akzeptieren.

Wenn man übrigens überprüfen möchte, ob man eher über-, normal- oder untergewichtig ist, kann man dies mit folgender Faustformel tun: die eigene Körpergröße minus 100 und das Ergebnis noch einmal weniger 10 % = Normalgewicht. Weiterlesen

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