Die Notwendigkeit eines Wortupdates für „Nachhilfe“

Das Wort Nachhilfe ist untrennbar mit Nachhilfe-Instituten verbunden © Karl-Heinz Laube PIXELIO www.pixelio.de

Wir Deutschen lieben den Pessimismus. Der Schwermut liegt uns irgendwie im Blut. Nicht durch Zufall haben wir daher hochpessimistische Philosophen wie Schopenhauer und Nietzsche hervorgebracht, die das Dasein als eine Schwere und nicht als eine Leichtigkeit ansahen. Bei uns ist immer das Wasser „halb leer anstatt halb voll“. Die germanische Eigentümlichkeit scheint die des Schwermuts zu sein. Alles ist eher dunkel statt hell. In nuce, im Kern, spiegelt sich diese Eigentümlichkeit unserer Nation in einem einzigen Wort wider – in dem Wort Nachhilfe. Das Wort Nachhilfe ist ja gerade in aller Munde. Schließlich steigt die Zahl an Nachhilfe in Anspruch nehmenden Schülerinnen und Schüler stetig. Eigentlich müsste es aber schon längst als das Unwort der Unwörter auserkoren worden sein und aus der dem alphabetischen Wortverzeichnis des Dudens entfernt worden sein (ich übertreibe hier natürlich, das ist ja auch eine Eigentümlichkeit der Deutschen, die mit dem ausgeprägten Pessimismus notwendigerweise zusammenhängt ;-)). „Die Notwendigkeit eines Wortupdates für „Nachhilfe““ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Einführung in ein LaTeX-Derivat, Teil 1

 

Eine Multiplikation an der Tafel © Dieter Schütz PIXELIO www.pixelio.de

Wenn man beabsichtigt einen Mathematik-Blog ins Leben zu rufen, dann sollte man sich hierbei vorab im Klaren sein: Mathe-Zeichen in HTML, dem Quellcode von Internetseiten, darzustellen geht nicht sooo leicht.  Um Mathematik-Zeichen so wiedergeben zu können, wie man sie in der Schule gelernt hat, ist nämlich noch eine zusätzliche Software vonnöten: und zwar LaTeX bzw. ein LaTeX-Derivat (eine Ableitung von LaTeX, was bei diesem Blog verwendet wurde). Die Software zu installieren, ist hierbei total unproblematisch. Der Syntax für die Mathematik-Zeichen, wie sie später in gewohnter Weise auf dem Bildschirm erscheinen sollen, jedoch schon. Denn hier muss man sich als Anfänger erst ein mal lange Zeit über reinfuchsen – und des Öfteren Internetseiten heranziehen, in denen der umfangreiche LaTeX-Syntax aufgelistet ist.

Da ich mittlerweile überaus fortgeschrittene LaTeX-Kenntnisse habe, möchte ich in einer Mathematik-Nachhilfe-Blog-Reihe kontinuierlich den notwendigen LaTeX-Syntax wiedergeben, um alle gängigen Mathe-Zeichen in der Schule auf seinem eigenen Blog ( 😉 ) darstellen zu können. „Mathematik-Nachhilfe: Einführung in ein LaTeX-Derivat, Teil 1“ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zu Potenzen, Teil 1

(1 mal 1 = 1) hoch zwei bzw. 1 © S. Hofschlaeger PIXELIO www.pixelio.de

Beim Potenzieren, einer höheren Rechenoperation der Mathematik, gibt es genauso klare Regeln wie bei den einfacheren Rechenoperationen, dem Addieren, dem Subtrahieren, dem Multiplizieren und dem Dividieren. Das ist das Schöne beim Potenzieren. Das genauso Schöne bei Potenzen wiederum ist, dass diese auf einer bestimmten Rechenoperation basieren: dem Multiplizieren. Hat man daher verstanden, wie eine Potenz entsteht, so wird man in Mathe auch das Potenzieren verstehen. Es gibt ja dann schließlich keine logische Wissenslücke von der Potenz hin zum Potenzieren. Das ist doch super, dann hat man in Mathematik ein sicherlich kein Probleme bereitendes Stoffgebiet vor der Brust.

Damit das Potenzieren dann auch noch gut „sitzt“, muss man, wie das bei den anderen Rechenoperationen in Mathe auch der Fall ist, üben, üben und nochmals üben. Das Tolle beim „Einbrennen“ der sogenannten Potenzgesetze ist, dass man darauf eigentlich auch schon fit ist für die nächste höhere Rechenoperation – dem Wurzelziehen bzw. Radizieren. „Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zu Potenzen, Teil 1“ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: das Shakehands/Anstoß-Problem

 

Shakehands © Alexander Klaus PIXELIO www.pixelio.de

Jedes Jahr stehen Familienfeierlichkeiten an. Das ist zweifelsohne sehr schön. Im trauten Kreis der Familie verbringt man schließlich am liebsten seine Zeit, da es viel zu Plaudern und Essen gibt und jede Menge anderweitige Gemeinschaftsaktivitäten gemacht werden. Daher ist die Freude allseits groß, wenn ein Familientreffen im Gange ist. Doch gerade hierbei Anwesende Mathematik– und Rätsel-Begeisterte können oftmals noch nicht gleich die entspannte Familienrunde genießen, da ihnen das Händeschütteln aller Familienmitglieder wiederum Kopfzerbrechen bereitet. Wie bei jedem Familientreffen lässt es nämlich den hier dabei seienden Jung- und Alt-Mathematikern und Jung- und Alt-Rätselfreunden erneut keine Ruhe, nicht genau zu wissen, wie hoch die genaue Anzahl der Familien-Shakehands dieses Mal ist. Deshalb ist auch immer ein vielfaches Getuschel zu hören, da die Mathematik-Begeisterten die Meinung vertreten, dass es für die genaue Shakehands-Anzahl  eine Mathe-Formel gäbe, die Rätsel-Freunde hingegen jedoch der Auffassung sind, dass das Handschüttel-Problem ein immerwährendes Rätsel sei, das deshalb stets nur über ein genaues Abzählverfahren gelöst werden könne. „Mathematik-Nachhilfe: das Shakehands/Anstoß-Problem“ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zu binomischen Formeln, Teil 1

 

Das-Abitur – der höchste Schulabschluss in Deutschland © S. Hofschlaeger PIXELIO www.pixelio.de

Eine überaus wichtige algebraische Gesetzmäßigkeit stellen die binomischen Formeln dar, da diese ab der 8. Klasse in Mathe immer wieder vorkommen und somit bis zum MSA oder Abi von Schülerinnen und Schülern stets abgerufen werden können müssen. Daher ist ein gewissermaßen blindes Beherrschen der binomischen Formeln Pflicht. Ansonsten ist ein Algebra-Desaster vorprogrammiert. Denn dann kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch andere algebraische Umformungen nicht korrekt – wodurch sich der komplette Rechenweg verkomplizieren oder gar im schlimmsten Fall komplett falsch sein kann. Verständlicherweise frustet beides gleich stark – und vergellt einem den Spaß an Mathe gänzlich, da die Note in Mathe dann auch  „im Keller“ beziehungsweise (wie man in Berlin eher sagt) „im Souterrain“ angekommen ist. So weit sollte es in Mathematik aber erst gar nicht kommen! „Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zu binomischen Formeln, Teil 1“ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Wahrsager/Lügner-Rätsel

 

Ja oder Nein © Judith Lisser Meister PIXELIO www.pixelio.de

Was wäre in einem Staatswesen eine Rechtsordnung wert, wenn darin die Aussagen von Lügnern und Wahrsagern gleich viel gelten würden?! Jeder vernünftige Mensch kann diese Frage kinderleicht beantworten – nämlich „nichts“! Denn die Rechtsordnung wäre dann keine Rechtsordnung mehr, da dann im Prinzip Wahres und Falsches beziehungsweise Recht und Unrecht den gleichen Stellenwert hätten. Solche Staatssysteme gab es leider früher in einer großen Zahl und gibt es leider auch heutzutage noch – bloß zum Glück bei Weitem nicht mehr so viele wie einst. Wer möchte aber auch gerne in solch einem Unrechtsstaat leben, in dem gewissermaßen stets das Recht des Stärkeren zählt – keiner bis auf die vermeintlichen Wahrsager, sprich Falschsager, sprich Herrschenden?! Leider müssen das heutzutage vielfach trotzdem noch viele Menschen in diktatorischen Staaten, da sie dort schlicht und ergreifend geboren wurden! Leider! „Mathematik-Nachhilfe: Wahrsager/Lügner-Rätsel“ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zum Umrechnen von Größen, Teil 3

Size-Zero- oder Molli-Frauen“ sind zwei gemeine Bezeichnungen für Frauen – die unstrittig ein Gewichtsproblem haben.

Leichte Kost © Marianne J. PIXELIO www.pixelio.de

Eine erwachsene Frau, die Kleidung der „Größe Null“ (Size = Größe, Zero = Null) trägt, kann nämlich tatsächlich noch folgende Klamotten anziehen: alle 32iger Größen – in die aber nur normalerweise 12-jährige Mädchen hineinpassen. Daher kann man bei einer solch extrem schlanken Frau unstrittig sagen, dass sie ein Problem mit ihrem Gewicht hat. Schließlich ist solch eine Frau definitiv zu dünn. Umgekehrt ist eine Frau, die nur Übergrößen ab 46 aufwärts tragen kann, unstrittig bestimmt eines, nämlich zu dick. Denn damit man diese Größen überhaupt tragen kann, muss man schon außerordentlich viel an Gewicht besitzen – ansonsten „versinkt“ man wortwörtlich in diesen Klamotten. „Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zum Umrechnen von Größen, Teil 3“ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zum Umrechnen von Größen, Teil 2

Sanduhr © Uwe Steinbrich PIXELIO www.pixelio.de

Im Alltag wird einem ganz bestimmt immer eine Größe „über den Weg laufen“ – und das je älter man wird um so mehr! Denn die Größe Zeitdauer nimmt von Jahr zu Jahr im eigenen Leben eine größere Bedeutsamkeit ein und deshalb beschäftigt man sich mit ihr mehr und mehr. Das liegt daran, dass unser Leben endlich ist – und irgendwann unsere Lebenszeit abgelaufen ist. Daher spielt die Größe Zeitdauer im Kinder- und Jugendalter noch eine nur nebensächliche Rolle, da ja während diesen Menschenaltern noch wenig an Lebenszeit vergangen ist. Ab dem Erwachsenensein ändert sich das jedoch zunehmend und die Größe Zeitdauer rückt bei einem mehr und mehr in den Mittelpunkt. „Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zum Umrechnen von Größen, Teil 2“ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zum Umrechnen von Größen, Teil 1

Kalender für das Jahr 2013 © casiocan PIXELIO-www.pixelio.de

Damit man überhaupt die Größen Länge, Gewicht, Zeitdauer, Fläche und Rauminhalt (Volumen) umrechnen kann, muss man jeweils die verschiedenen im Schulfach Mathematik relevanten Maßeinheiten zu jeder einzelnen Größe kennen und die Umrechnungszahl zur nächst größeren oder kleineren Maßeinheit – und das am besten der Reihe nach. Um sich die Reihenfolge der Maßeinheiten am leichtesten merken zu können, sollte man diese entweder von der kleinsten aufwärts oder von der größten abwärts lernen. Gedanklich kann man dadurch die „Maßeinheiten-Stufenleiter“ ohne Lücke schnell hinaufgehen oder hinabgehen – so dass man dann bei späteren Umrechnungen nicht mehr so leicht ins „Wanken“ gerät. „Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zum Umrechnen von Größen, Teil 1“ weiterlesen

Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zu Größen, Teil 1

Ausgewachsener Adler © ©-Günther-Alois-PIXELIO-www.pixelio.de

Wie man auf beiden Bildern schön sehen kann, erfreuen sich hier ein ausgewachsener Adler und ein Adler-Baby des Lebens. Während nun ein Adler-Baby noch sehr klein ist, besitzt ein ausgewachsener Adler eine imposante Größe und eine eindrucksvolle Erscheinung. Deswegen wurde der Adler, der poetisch Aar heißt, auch zum Wappentier unseres Landes. „Mathematik-Nachhilfe: Aufgaben zu Größen, Teil 1“ weiterlesen